Die 2. Wanderung wird geplant für Mai 2012


von   Montag den   21.05.2012 
bis    Samstag den  26.05.2012

natürlich sind auch weniger Tage buchbar

                   

Sie können mitwandern, wenn Sie möchten.    

Termin: 21.05.2012 Anreise      26.05.2012 Abreise 
 =  5 Nächte

Die Möpse wandern wieder !


 

Zell stellt mit einer Größe von 243 Hektar die flächenmäßig zweitkleinste Gemeinde Tirols dar. Bevölkerungsmäßig zählt Zell am Ziller mit nahezu zweitausend Einwohnern bereits zu den größeren Gemeinden des Zillertales.

Ein Blick in die Geschichtsbücher lässt feststellen, dass in karolingischer Zeit - im Jahre 739 n. Chr. - eine bedeutsame, teilweise bis in unsere Zeit gültige Grenzfestlegung erfolgte. Damals, als die Grenzziehung zwischen Salzburg und Tirol vorgenommen worden ist, wurde der Zillerfluss als Diözesangrenze zwischen dem Erzbistum Salzburg und dem Bistum Brixen-Säben fixiert. Der Urbestand des heutigen Ortes Zell war zu jener Zeit bereits vorhanden und für diese Grenzziehung von Bedeutung. Von einer Mönchszelle - der Name Zell wird aus „Celle“ abgeleitet - erfolgte die Christianisierung der gesamten Gegend. Im Jahre 1188 schenkte, wie in einer alten Urkunde nachzulesen ist, Erzbischof Adalbert von Salzburg dem Johannesspital, dem heutigen Stiftungsaltersheim, die Zehente in der Zeller Pfarre.

Der Urlaubsort Zell am Ziller

Vor etwas mehr als achthundert Jahren erfolgte damit die erste urkundliche Erwähnung des heutigen Zell am Ziller. 

Zu wirtschaftlicher Hochblüte gelangte der Ort ab der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, als im Großraum Zell der einzige Goldbergbau Tirols betrieben wurde.

(Quelle: Gemeindedaten)

Im Jahre 1989 wurde Zell am Ziller eine besondere Auszeichnung zuteil, als die Tiroler Landesregierung dem Ort mittels Beschluss das Recht zusprach, ab 1. Juli die Bezeichnung „Marktgemeinde“ zu führen. Die Erhebung zur Marktgemeinde dokumentiert und bestätigt, dass das zentral gelegene Zell für das Zillertal eine entsprechende Bedeutung hat.

Heute zählt der Ort Zell am Ziller - trotz seiner flächenmäßigen Bescheidenheit - zu den bedeutendsten Gemeinden des Zillertales. Viele für das gesamte Zillertal wichtige Ämter und Behörden haben hier ihren Sitz. So ist Zell unter anderem Sitz des Dekanates, des Bezirksgerichtes, eines Notariates und der Bezirksforstinspektion. Auch als Verwaltungs- und Bildungszentrum mit sieben verschiedenen Schultypen hat sich der Ort einen Namen gemacht. Die zentrale und verkehrsgünstige Lage machte Zell zum „Herzen des Zillertales“ und damit zu einem wichtigen Wirtschaftszentrum, in welchem der Fremdenverkehr eine bedeutende Rolle spielt.

(Quelle: Gemeindedaten) "Zillertal Bier", das alte Brauereigebäude im Zentrum der Stadt Dorfplatz in Richtung Nordwesten                     (Quelle: Gemeindedaten)

Aber auch das Gewerbe sowie das mittelständische Unternehmertum ist in Zell am Ziller stark ausgebildet. Über 160 Betriebe und nahezu ebenso viele Privatzimmervermieter setzen gemeinsam kräftige Akzente im Bereich der Wirtschaft und sichern damit viele Arbeitsplätze. 

Dem Wintersportler bieten sich attraktive Sportanlagen und moderne Aufstiegshilfen, welche in das Gebiet der Zillertalarena - zu den zehn größten zusammenhängenden Skigebieten Österreichs zählend - führen, an. Idyllisch angelegte Wanderwege verleiten zu erholsamen Ausflügen in die gepflegte Natur in der Umgebung des Ortes. Ein großzügiger Freizeitpark bietet ganzjährig Sportbegeisterten und Erholungsbedürftigen ein umfangreiches Betätigungsfeld. 

Dem Kulturinteressierten steht auch ein Heimat- und Goldbergbaumuseum zur Verfügung.

Das Gauder Fest, wie wir es heute kennen, ist aus der Tradition der großen alpenländischen Kirchtage gewachsen, die es früher in jedem größeren Alpenort gab.

 Einer der größten und beliebtesten war der Gauder Kirchtag in Zell am Ziller am ersten Wochenende im Mai.

Beispielhaft sei die älteste Tiroler Privatbrauerei, die um 1500 gegründet wurde, angeführt. Untrennbar verbunden mit dem „Zeller Bräu“ ist auch das alljährlich am ersten Wochenende im Mai stattfindende „Gauderfest“, einem in Tirol einzigartigen Frühlingsfest, welches Jahr für Jahr unzählige Besucher nach Zell lockt.

Jährlich am 1. Wochenende im Mai findet das traditionelle Gauder Fest – Österreichs größtes Frühlings- und Trachtenfest – mit einer Reihe von Attraktionen statt.

Mit dem traditionellen Bieranstich und der Gambrinus Rede am Gauder Freitag wird das Gauder Fest eröffnet. Der Höhepunkt jedes Gauder Fests ist der traditionelle Fest-Umzug am Gauder Sonntag, der sich mit seinen farbenprächtigen Trachten- und Musikgruppen, historischen Kutschen, Festwägen, Pferde- und Ochsengespanne zum größten Trachtenumzug Österreichs entwickelt hat.

 

Österreichs größter Trachtenumzug am Gauder Sonntag

Reichlich verzierte Festwägen, aufwendig geschmückte Kutschen und Trachten in den verschiedensten Ausführungen säumten das Ortszentrum von Zell am Ziller. 

Mit Österreichs größtem Trachtenumzug fanden vier erfolgreiche Tage mit mehr als 30.000 Besucher und viel Prominenz beim Gauder  ein grandioses Ende.


 

Zeller Wanderarena

Zell am Ziller und die umliegenden Feriendörfer Gerlosberg, Hainzenberg, Rohrberg und Zellberg sind mit eindrucksvollen Wanderrouten in allen Schwierigkeitsgraden geradezu ein Paradies für Wanderfreunde. Ob gemütlich oder entspannt mit der ganzen Familie, ob auf hochalpinen Wegen, einer ausgiebigen Hüttentour oder gar auf den Klettersteig Gerlossteinwand – hier kommt jeder „Wadl“ auf Touren.

Als besonders reizvoll gelten Wanderungen rund um das Kreuzjoch sowie im Gebiet Gerlosstein am Hainzenberg. Die beiden Wandergebiete können bequem per Seilbahn erreicht werden. Von der Bergstation ausgehend gibt es verschiedene Möglichkeiten für leichte und anspruchsvolle
Wanderungen bis in eine Höhe von 2.558 m. 

Eine weitere Besonderheit stellen sicherlich auch die  Seitentäler Schwarzachtal, Wimmertal, Schönachtal, Wildgerlostal, Krummbachtal und das Krimmler Achental dar. 

In jedem dieser Täler wartet auf den Wanderer bereits nach ca. 1 Stunde Gehzeit eine gemütliche, bewirtschaftete Alm.

 


Start ist mit der Kreuzjoch-Achterbahn in Zell am Ziller, dann geht es zur Rosenalm und  nun Schmankerlweg zur Kreuzwiesen rauf. ca. 2,5 Std.

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Genießen Sie eine  gemütliche Wanderung von der Rosenalm zur Kreuzwiesenalm und   freuen Sie sich dabei auf Original Zillertaler Spezialitäten.

Die Auffahrt erfolgt bequem mit der Kreuzjoch-Achterbahn in Zell am Ziller. Von dort führt ein Wanderweg über Almwiesen und kleine Wälder zur Kreuzwiesenalm.

Damit die Vorfreude perfekt ist, werden Ihnen einige Zillertaler Köstlichkeiten bereits am Wegesrand präsentiert und angekündigt.
Als kleines Mitbringsel und zum Nachkochen haben wir ein Rezeptbüchlein für Sie vorbereitet.


Sie müssen aber nicht auf Zuhause warten, um die Zillertaler Spezialitäten selber
zu kochen: Auf der Kreuzwiesenalm und in anderen Gastronomiebetrieben werden Ihnen
diese Spezialitäten angeboten.

Gehzeit: ca. 2,5 Stunden, Wanderschuhe erforderlich!
Ausgangspunkt: Rosenalm
Höhenunterschied: ca. 100 m

und es geht noch weiter !


 

Panoramaweg ca. 30 Minuten

Von der Rosenalm führt dieser leichte Spazierweg in ca. 25 Minuten zur kleinen Rosenalm – auch Kreithütte genannt.

Von dort haben die Besucher einen wunderschönen Rundblick über den Zillertaler Hauptkamm und die Tuxer Alpen, die anhand von zwei Panoramatafeln auch entsprechend erklärt werden.

Eine weitere Schautafel gibt Tipps und Informationen über Sehenswertes und Ausflugsziele rund um Zell. Die gemütliche Kreithütte lädt zum Verweilen ein.

Gehzeit: ca. 30 Minuten, leichter Spazierweg
Ausgangspunkt: Rosenalm
Höhenunterschied: ca. 50 m


 

Rundwanderweg Hainzenberg ca. 30 Minuten

Vom Ortszentrum entlang der Gerlosstraße gelangt man zum Gasthof Waldheim. Rechter Hand führt der Wanderweg Nr. 8 über schöne Kreuzwegstationen zur Wallfahrtskirche Maria Rast, eine der schönsten Stationen des Rundwanderweges.

Weiter über die Schaukäserei, das Zillertaler Goldschaubergwerk und die alte Schule in den Ortsteil Dörfl. Damit ist der größte Anstieg überwunden. Über einen alten Saum- und Fuhrweg führt der Rundwanderweg zum Brigitten-Stein.

Vor langer Zeit stand dort eine alte Hütte in der eine Frau namens Brigitte wohnte. Unmittelbar neben dieser Hütte befand sich ein glatter, flacher Stein, auf dem sie ihre Wäsche gewaschen (geploit) hat. Die Geschichte besagt, dass auf diesem Stein, der bis 1965 noch erhalten war, kein Schnee liegen geblieben ist, auch dann nicht, wenn es viel geschneit hatte!

Entlang der anschaulich beschriebenen Stationen kehrt man über den Wischberg wieder zum Ausgangspunkt zurück. Auch entlang dieses Weges laden einige gemütliche Gaststätten zur Rast ein.

Gehzeit: ca. 30 Minuten, leichter Spazierweg
Ausgangspunkt: Gasthof Waldheim
Höhenunterschied: ca. 350 m


 

Große Runde um Zell ca.  2,0 Std.

Beschreibung

Durch des Ortszentrum bis zur Zillerbrücke. Entlang der rechten Uferseite flussabwärts bis zur Unterführung bei der Eisenbahnbrücke, weiter bis zur Einmündung des Gerlosbaches. 

Nach einigen Minuten überquert man die Straße und rechts von der Rosenalmbahn - Zillertal Arena beginnt die Krauspromenade. Am Ende der Promenade bis zum Gasthof Waldheim und dort rechts vorbei über den schmalen Asphaltweg bis zur kleinen Siedlung. 

An der Wegkreuzung rechts durch die Unterführung der Zillertal Bundesstraße. ca. 100 m nach der Unterführung links in Richtung Tannerhof abzweigen, entlang des Feldweges bis zur Zillerpromenade und flussabwärts bis zum Ausgangspunkt der Rundwanderung. 

Einkehrmöglichkeiten: Tuxer Pfiff Bar, Gasthof Waldrast, Gasthof Waldheim, Restaurant-Cafe im Freizeitpark

Kurzbeschreibung

2,0-stündige Rundwanderung entlang der "Grenzflüsse" unseres Ortes. Leichte Wanderschuhe empfohlen.

 



Die Hinterlassenschaften beim Gassigehen sorgen gelegentlich für Unmut, deshalb Hundekotbeutel benutzen !
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Copyright: © 2011 Günter Otto 

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